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Finanzielle Allgemeinbildung

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Investmentfonds

Investmentfonds stellen eine Möglichkeit der Geldanlage dar. Sie wurden 1860 in England entwickelt. In Deutschland gibt es dieses Finanzprodukt allerdings erst seit nach dem Zweiten Weltkrieg.


Investmentfonds

Bei Investmentfonds stecken viele Anleger ihr Geld in einen Topf. Mit diesem Geld werden dann z. B. Aktien, Wertpapiere oder Immobilien gekauft. Dadurch, dass viele ihr Geld zusammenlegen, steht eine bedeutend größere Summe zur Verfügung. Einzelne Anleger verfügen meist nur über eher kleine Geldbeträge. Daher können sie z. B. nur Aktien von einem Unternehmen kaufen. In diesem Fall ist das Risiko, welches der Anleger trägt relativ hoch, weil der Wert seiner Anlage von einem Unternehmen abhängt. Bei Investmentfonds stehen bedeutend größere Summen zur Verfügung, dadurch kann in Aktien unterschiedlicher Unternehmen investiert werden, wodurch das Risiko der Anleger sinkt. Es gibt unterschiedliche Arten von Investmentfonds. Aktienfonds investieren z. B. in Aktien, Immobilienfonds in Immobilien. Investmentfonds werden von so genannten Investmentanlagegesellschaften verwaltet. Der Anleger kann i.d.R. jeder Zeit seinen Anteil am Fond verkaufen.

Was sind Publikumsfonds?

Publikumsfonds sind Fonds für private Anleger. Hier gibt es ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Zwei Beispiels sind Aktienfonds und offene Immobilienfonds.

Aktienfonds

Aktienfonds investieren nur oder überwiegend in Aktien. Die Ausrichtung kann hier allerdings sehr unterschiedlich sein. Einige Fonds beschränken sich nur auf bestimmte Länder oder Regionen, andere nur auf bestimmte Branchen und wiederum andere sind sehr breit ausgerichtet. Durch Aktienfonds können sich Anleger schon mit niedrigen Beträgen an der Börse engagieren. Durch die breitere Streuung haben Investmentfonds ein geringeres Risiko als einzelne Aktien.

Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds investieren z. B. in gewerblich genutzte Bürohäuser und Einkaufszentren. Sie sind eine Form der Sachwertanlage und wurden in den 50iger Jahren in der Schweiz entwickelt. Der Anleger kann bei offenen Immobilienfonds, anders als bei geschlossenen Immobilienfonds jederzeit ein- und austeigen. Die Rendite setzt sich aus laufenden Miet- und Pachteinnahmen und dem langfristig zu erwartendem Wertanstieg zusammen.

Hier ist das Merkballt als PDF-Datei zu finden:

PDF - 95.8 kB

In dem Modul "Finanzdienstleistungen" sind weitere Informationen zu diesem Thema zu finden:

http://www.dolceta.eu/deutschland/Mod2/spip.php?rubrique88