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Wenn Sie Lehrer/Lehrerin oder Verbraucherfachmann/frau sind, besuchen Sie bitte unseren Consumer Classroom und melden Sie sich an, um Schulungsressourcen zu erhalten oder Partner zu werden.

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Impulse zur Verbraucherbildung

Die Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene

Diese Sub-Sektion setzt sich mit den unterschiedlichen Bedürfnissen der Zielgruppen auseinander.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der VerbraucherInnenbildung

tag logoKinder, Jugendliche, Erwachsene

Die Zielgruppen zu kennen und zu verstehen ist für alle angestrebten Lernprozesse essentiell. Diese Sektion soll Lehrende unterschiedlicher Altersgruppen dabei unterstützen, effizienter im Klassenzimmer wirken zu können.

Altersgruppe Kinder (Lebensjahr 6-12)

1. Ihre spezifischen Bedürfnisse

Die Hinweise, was Kinder in einem bestimmten Alter lernen können/sollen, hängen ganz stark davon ab, welche pädagogischen Konzepte verfolgt werden.

Aufmerksamkeitsprobleme, unterschiedliche Fähigkeiten und Lesekompetenz sind Problembereiche, denen sich die Lehrenden bewusst sein müssen.

Dafür ist es notwendig, das Lernmaterial auf die Bedürfnisse der Kinder zu adaptieren. Für die VerbraucherInnenbildung ganz wesentlich ist, dass vor allem der kulturelle Hintergrund der Kinder berücksichtigt wird, die Erfahrungen, die die Kinder in ihrer Rolle als KonsumentIn gemacht haben.

2. Wie können Sie diese Bedürfnisse besser berücksichtigen?

  • viele Sinne ansprechen
  • möglichst viele Lernstile anwenden und Intelligenzbereiche ansprechen.
  • Visualisierung beachten
  • spielerisches Lernen,
  • Wettbewerbssituationen und Dramaturgien im Unterricht anstreben.
  • die Begeisterung für Lerninhalte sichern.
  • im Unterricht nicht normativ vorzugehen: es gibt zB nicht das nachhaltige Produkt, nicht die richtige Lösung für alle in Fragen der Nachhaltigkeit.
  • Lerninhalte auswählen, die aus der Lebenswelt der Kinder stammen
  • SchülerInnen steuern Lernaktivitäten

Altersgruppe Jugendliche (Lebensjahr 12-18)

1. Ihre spezifischen Bedürfnisse

Aufmerksamkeitsprobleme und fehlendes Interesse am Lernen generell und konsumspezifischem Lernen im Besonderen sind die zentralen Problembereiche dieser Altersgruppe. Gleichzeitig zeigen viele Kinder bereits Trends zu besonderen Interessens- und Begabungsbereichen, die auch in der VerbraucherInnenbildung berücksichtigt werden können. Eine Besonderheit dieser Altersgruppe ist auch die Situation, dass Jugendliche sehr oft fragen: wieso soll ich das lernen, was bringt mit das? Vielfach haben Jugendliche in ihrer Rolle als KonsumentIn noch wenig Erfahrung gemacht – zumindest nicht bewusst. Daher ist es ganz essentiell, konsumspezifische Bedürfnisse und Erfahrungen bewusst zu machen, zu reflektieren.

2. Wie können Sie diese Bedürfnisse besser berücksichtigen?

  • einen Gewinn aus einer Lernsituation ziehen können
  • die Lernenden ansprechende Themen
  • interessante Unterrichtsgestaltung oder Methodeneinfalt.
  • das soziale Miteinander fördern
  • den Austausch von Erfahrungen fördern
  • Orientierung an Gemeinsamkeiten
  • Fallbeispiele lenken von der LehrerInnenmeinung auf
  • Präsentationen nach außen und Projektpräsentationen
  • Feldstudien und die Einholung von ExpertInnenmeinungen
  • optimale Anschaulichkeit

Altersgruppe Erwachsene (Lebensjahr 18+)

1. Ihre spezifischen Bedürfnisse

Die Altersgruppe Erwachsene ist eine Kategorisierung, die mit Vorbehalten als solche betrachtet werden muss, gibt es doch innerhalb dieser Gruppe eine Fülle von sozialen Differenzierungen und Lebenszusammenhängen wie zB berufliche Einflüsse, kulturspezifische Zusammenhänge. Im Kapitel Lern- und Lehrhilfen soll genauer auf einige Besonderheiten eingegangen werden.

Erwachsene Lernende müssen als selbstorganisierte, selbstgesteuerte Lernende gesehen werden. Sie verfügen über viele Erfahrungen, die sie auch an andere Lernende weiter geben können und meist auch möchten. Ihre Erfahrungen müssen als gleichwertig mit denen der Lehrenden gesehen werden.

Sie wollen in der Lage sein, Information verarbeiten zu können, um ihr erworbenes Wissen auch an andere weiter geben zu können und sich mit ihren Alltagskompetenzen bewähren zu können.

2. Wie können Sie diese Bedürfnisse besser berücksichtigen?

  • Lernstoff differenziert anbieten
  • Arbeit in Gruppen und den Austausch von Erfahrungen ermöglichen
  • die Lebenszusammenhänge zu berücksichtigen.
  • ausreichend Raum für Diskussionen geben
  • schaffen von Möglichkeiten Fragen zu stellen
  • Anschaulichkeit ansteben. Im Besonderen
  • Leseschwächen und funktionellen Analphabetismus berücksichtigen
  • Rezeption von Lerninhalten über möglichst viele Sinne
 
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